Angst / Ängste

 

Allgemeines zur Angst  *  2 Arten von Angst  *  Die biologischen Hintergründe von Angst  *  Körperliche Auswirkungen von Angst  *  Weitere Auswirkungen von Angst  *  Angst in der Umgangssprache

 

 

Allgemeines zur Angst

 

Es gibt 2 Arten von Ängsten

1. Die natürlichen und sinnvollen Ängste

2. Die falschen und hinderlichen Ängste                   

Angst ist zunächst einmal etwas ganz Natürliches.
Ängste sollen uns von Natur aus vor Gefahren schützen.
Ängste treten auch häufig auf, wenn wir etwas Neues beginnen. Dabei soll die Angst immer erhöhte Wachsamkeit, Konzentration und Handlungsbereitschaft bewirken und uns zu Hochleistungen befähigen.

Angst kann aber auch ausser Kontrolle geraten und zu einer Überreaktion führen oder in Situationen auftreten, die in Wirklichkeit überhaupt nicht gefährlich sind.
Die Angst kann auch zu einem Hindernis oder gar selbst zu einer Gefahr werden. Ein berühmtes Beispiel dafür ist das Kaninchen, das vor Schreck erstarrt vor der Schlange sitzen bleibt statt wegzulaufen.

Im Alltag können uns Ängste davon abhalten, ein freies und glückliches Leben zu führen. Sie führen dann immer zu mehr oder minder grossen Einschränkungen. Wir vermeiden es dann, mit den Angst auslösenden Situationen oder Dingen in Berührung zu kommen. Manche Ängste sind dabei nur mehr oder weniger lästig. So ist es häufig weiters kein Problem, wenn man den Aufzug vermeidet und statt dessen die Treppe benutzt. Angst kann aber auch dazu führen, dass man sich immer weiter vom Leben und den Menschen zurück zieht. Und sie ist gefährlich, wenn man aus Angst nicht zum Arzt geht oder sie mit Medikamenten- oder Alkoholmissbrauch unterdrückt. So kann Angst letztlich auch zur Sucht, Gesundheits- und Existenzproblemen führen.

Angst kann auch zu unkontrollierbaren körperlichen Reaktionen führen und für andere deutlich sichtbar werden (z. B. erröten, stottern, Angstschweiss, zittern)

Wer eine unkontrollierten Angsterfahrung öfters erlebt,, fühlt sich dadurch zunehmend unsicher, unfähig und ausgeliefert.

Oft lösen schon Kleinigkeiten oder sogar bereits die „Angst vor der Angst“ den nächsten Angstanfall aus.

Die eigentliche Ursache für die Angst ist häufig gar nicht bewusst. Häufig erscheint die Angst auch unlogisch. und die Betroffenen wissen vom Verstand her oftmals, dass die entsprechende Reaktion unbegründet oder übertrieben ist. Allerdings hilft ihnen dieses rationale Wissen in der angstbesetzten Situation nur reichlich wenig. Die Angst bleibt trotzdem da.

Zum Glück kann aber mit Hypnose direkt an den unterbewussten Ursachen angesetzt werden. Daher ist es mit Hypnose auch möglich, schnell eine positive Veränderung zu erzielen.

Ich unterstütze Sie mit dem Erfolgs-Hypnose-Coaching gerne dabei falsche Ängste los zu lassen und mit den sinnvollen Ängsten effektiv um zu gehen.

 

Die biologischen Hintergründe von Angst

Angst entspringt dem limbischen System. Dies ist ein Bereich in unserem Gehirn, in dem Erfahrungen und Erinnerungen mit Emotionen verbinden sind. Hier wird überprüft, ob wir schon einmal die gleiche oder ähnliche Erfahrung gemacht haben. Je nach Ergebnis werden entsprechende Reaktionen in Gang gebracht. Da dies auf unterbewusster Ebene geschieht, können wir die Reaktionen nicht willentlich steuern. Deshalb kann es uns auch passieren, dass wir vom Kopf her wissen, dass unsere ängstliche Reaktion unlogisch ist und wir trotzdem Angst haben und die Reaktionen nicht steuern können.
Da wir bei der Hypnose einen guten Zugang zum Unterbewusstsein haben, können wir auf diese Weise doch Einfluss auf die Reaktionen nehmen und so die Angstreaktionen auflösen.

 

Körperliche Auswirkungen von Angst

Angst stimuliert das Nervensystem, um uns Höchstleistungen zu ermöglichen. Der Blutdruck steigt, der Puls wird schneller, das Gehírn  wird mehr durchblutet. Die Muskeln spannen sich mehr an und erhalten mehr Energie. Die Atmung wird flacher und die Aufmerksamkeit erhöht sich. So haben wir die besten Voraussetzungen, um möglichst schnell angemessen reagieren zu können (Evolutionsgeschichtlich mit Flucht oder Kampf.)

Allerdings kann die Angst auch zu stark werden. Dann wird sie hinderlich und wir erleben unangenehme körperliche Reaktionen. Beispiele dafür sind rot werden, schwitzen, stottern, zittern, Schwindelgefühl, Benommenheit..

 

Weitere Auswirkungen von Angst

Angst kann z. B. auch zu Nervosität, Ruhelosigkeit, Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit und Einschlafstörungen führen.

 

Angst in der Umgangssprache

Die negativen Auswirkungen von Angst finden wir auch in der Umgangssprache. Hier gibt es zum Beispiel die Aussagen:

- Vor Angst zittern / weiche Knie bekommen / wie gelähmt sein / keine Luft mehr bekommen / übel werden / Beklemmungen bekommen
- Die Angst raubt ihr den Schlaf
- Vor Schreck ist ihm das Herz in de Hose gerutscht
- Vor lauter Angst wurde ihr schwindelig
- Vor Angst versagte ihm die Stimme
- Ihm sitzt die Angst im Nacken
- Er hatte Schiss

 

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